Demmer, Friedrich, Schauspieler und Regisseur (1785-1838).

Eigenhändiges Gedichtmanuskript (11 Zeilen) mit Widmung und Unterschrift Wien, 30. XII. 1813, 8°. 2 Seiten. Mit blindgepr. Schmuckbordüre.

Nicht vorrätig

Beschreibung

“Denkspruch. || Wer rückwärts an des Freundes Ehre nagt, | Ihn zu vertheidigen nicht wagt, | Wenn hämisch die Verläumdung klagt, | Den nur das tollste Lachen reizt, | Der nach dem Ruf des Wiztums geizt, | Der sich mit selbst erdachten Lügen | Als sichrer Augenzeuge prahlt, | Und um verläßlicher zu trügen, | Die Lüge wie die Wahrheit mahlt, | Verschweigen nicht das Anvertraute kann, | Der flieh – er ist ein schlechter Mann! || Bey diesen Zeilen, denke Deines Freundes an welchem die Thorheiten genug, aber gewiß keine der vorhergehenden Eigenschaften gefunden haben wirst […]” An seinen Freund Klotz. – Demmer kam in jungen Jahren an das Theater an der Wien und trat dort in jedem Rollenfach sowie in Opern erfolgreich auf.