Höller, Karl, Komponist (1907-2007).

Eigenhändiger Brief mit Unterschrift Würzburg, 7. III. 1944, Fol. 1 Seite.

120,00 

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Beschreibung

An den Cellisten Ludwig Hoelscher (1907-1996): “[…] Es hat mir damals sehr leid getan, daß Du vergeblich nach mir Ausschau hieltest – aber nach all den gräßlichen Eindrücken floh ich direkt aus dieser Stadt. Wir hätten wohl auch schwerlich einen ruhigen Platz zum Üben gefunden! Die Hochschule zum 2ten Mal völlig zerstört, mein armer Flügel steht unter den Trümmern noch auf 3 Beinen. Nun – für Münster bitte die große Sonate! Mit der Kleinen bin ich noch nicht fertig – das ist zu riskant […].” – Höller studierte am Staatskonservatorium in Würzburg und seit 1927 bei Joseph Haas in München, seit 1937 lehrte er Komposition, Dirigieren und Orgel in Frankfurt am Main, wo er 1941 ausgebombt wurde. Den größten Teil seiner Noten, Manuskripte und Bücher hatte er zuvor nach Würzburg und Bamberg evakuiert. – Gelocht.