Ferdinand Herzog von Braunschweig-Wolfenbüttel-Lüneburg, preußischer Feldherr, Freimaurer und Illuminat (1721-1792).

Eigenhändiges Albumblatt mit Unterschrift Vechelde, 6. VI. 1783, 8°. 1 Seite. Doppelblatt.

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Beschreibung

„Ich fordere nicht mehr und nicht weniger von Euch als Treue, Redlichkeit und Rechtschaffenheit […]“ – Herzog Ferdinand von Braunschweig-Lüneburg, der Schwager Friedrichs des Großen, stand seit 1740 im preußischen Dienst. Im Siebenjährigen Krieg kommandierte er seit Novemeber 1757 die sogenannte Combinierte Armee. Diese Armee, bestehend aus dem hannoverschen Heer und norddeutschen Soldtruppen, hatte erst zwei Monate zuvor kapituliert. Sie wiederaufzubauen und zur Verteidigung Hannovers und Hessens gegen die französischen Invasionstruppen an der Westflanke Preußens aufzurichten, war die Aufgabe des Herzogs. Durch seine Siege bei Krefeld (23. Juni 1758) und bei Minden (1. August 1759) und die erfolgreiche Verteidigung Hannovers (1761) band er französische Kräfte auf dem Kontinent und sicherte damit die englischen Erfolge in Amerika. Ferdinand war Chef des Regiments zu Fuß No. 5, Feldmarschall und Gouverneur von Magdeburg.- Fälzchenspuren. Leicht fleckig.