Heydt – Bänninger, Otto Charles, Bildhauer (1897-1973).

2.500,00 

Porträtbüste Eduard von der Heydt. Bronzeguss (Gussstempel: Pastori Cire perdue). Ohne Ort [Ascona?,, 1952], Höhe (inkl. Marmorsockel): 36,5 cm , Breite: 26,5, Tiefe: 24,5 cm..

Vorrätig

Beschreibung

Nr. 4 von 6 Exemplaren, hergestellt von Bronzegussfirma Mario Pastori in Genf. – „Bänninger gehört zu den wichtigsten Bildhauern der Zwischen- und Nachkriegszeit in der Schweiz. Er leistete mit seinen Werken einen eigenständigen Beitrag zur Geschichte der modernen und insbesondere der figürlichen Plastik.“ (Sikart). – Der deutsch-schweizerische Bankier, Kunstsammler und Mäzen Eduard von der Heydt (1882-1964) hatte ein bewegtes Leben. Unter anderem war er der Privatbankier und Vermögensverwalter von Kaiser Wilhelm II. im Exil. 1926 kaufte er den Monte Verità bei Ascona im Tessin, wo er ein Hotel errichten ließ, die Casa Anatta bewohnte und zu einem Treffpunkt namhafter Besucher machte. 1946 übergab von der Heydt seine ostasiatische Kunstsammlung der Stadt Zürich als Grundstock für das Museum Rietberg. Seine wertvolle Gemäldesammlung stiftete er 1952 dem Städtischen Museum Wuppertal, das seit 1961 Von der Heydt-Museum heißt. 1956 wurde der Kanton Tessin Besitzer der auf dem Monte Verità verbliebenen Teile der Sammlung. Von der Heydt war Ehrenbürger von Wuppertal und Ascona. In seinem Testament vermachte er den Monte Verità dem Kanton Tessin.