Serpan, Jaroslav, Künstler (1926-1976).

180,00 

Eigenhändiger Brief mit Unterschrift Le Pecq, 22. IV. 1963, 4°. 1 1/2 Seiten.

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Beschreibung

An einen Graphologen in französischer Sprache und kalligraphisch überformter Schrift. – Der gebürtige Tscheche Jaroslav Serpan kam mit seiner Familie bereits 1926 nach Frankreich. 1946 schloß er sich der surrealistischen Bewegung an, wendet sich aber 1948 unter dem Einfluss von Antoni Tàpies, André Masson und Wols dem Informel zu. Vor einem meist monochromen Hintergrund trägt er klar konzipierte, pastose Strukturen auf, die sich aus einem dichten Gewirr aus sich rhythmisch zusammenballenden oder auseinanderlaufenden schwarzen Partikeln entwickeln. 1963 gewann der seit 1957 in Le Pecq lebende Künstler den Prix Marzotto und die Couronne d’or des International Center of Aesthetic Research in Turin. 1972 entwarf er das Triptychon für die Abteikirche von Beaulieu. Von einer Bergtour in die Pyrenäen am 17. Mai 1976 kehrt er nicht zurück und gilt seitdem als verschollen.