Stuck, Franz von, Maler (1863-1928).

240,00 

Eigenhändiger Brief mit Unterschrift München, Villa Stuck, 9. VII. 1915, Kl.-4°. 2 Seiten. Doppelblatt mit Briefkopf und Entwurf einer Antwort.

Vorrätig

Beschreibung

„Sehr geehrter Herr Doktor! Endlich konnte ich mit Hanfstaengl über Ihr Manuskript sprechen. Leider ist er gänzlich abgeneigt an Seemann die Erlaubnis zu geben, da Seemann nicht genug zahlen will. Selbst in Verlag nehmen will er die Schrift auch nicht und somit sind zu meinem großen Bedauern meine Bemühungen vergeblich gewesen. Geschäftsleute betrachten eben alles vom ‚Geschäfts‘-Standpunkt […]“ – „Entwurf der Antwort 10. 7. 15. Nehmen Sie bitte meinen besten Dank für Ihre Bemühungen bei H., deren gänzliche Erfolglosigkeit mich immerhin überrascht hat. Im übrigen möchte ich bemerken, daß ich noch nicht wieder im Besitze des Ihnen seinerzeit überlassenen Manuskriptes bin, was mir zu der Befürchtung Anlaß gibt, daß dasselbe wohl abgesandt worden, aber verloren gegangen ist. Ihrer gütigen Aufklärung entgegensehend“.