Pfitzner, Hans, Komponist und Dirigent (1869-1949).

Maschinengeschriebener Brief mit eigenh. Nachschrift und Unterschrift Straßburg, 23. XII. 1913, Gr.-4°. 1 1/2 Seiten. Briefkopf "Der Operndirektor".

Nicht vorrätig

Beschreibung

An Maximilian Harden: “[…] Das Erscheinen des [Paul] Marsop’schen Artikels [‘Hans Pfitzner in Straßburg’] in der ‘Zukunft’ hat mir besondere Freude gemacht […] Es ist mir, als müsste ich Ihnen für das Erscheinen des Artikels in diesem Moment ganz besonders danken, da gerade in diesen Tagen durch masslose Anfeindungen eines Teiles der hiesigen Presse, der den neuen Intendanten gegen mich ausspielt und mit dem er sympathisiert, für mich eine Krise gerade eben glücklich überwunden ist oder wenigstens deren erste Phase. Der Satz Marsops von der Presse auf Seite 392 hat mir und allen, die ihn in Strassburg gelesen haben, daher ein Lächeln entlockt. In der Tat wirkt der Artikel als sei er geschrieben, mir in meiner gegenwärtigen Situation zu sekundieren und ich möchte fast den Zufall anklagen, dass er nicht gerade 8 Tage früher erschienen ist, wo die Hetze gerade losging [… eigenh.:] Eine ganz besondere Freude würde es mir sein, wenn Sie am 11. Januar den von mir szenisch und musikalisch geleiteten ‘Parsifal’ beiwohnen würden.”