Wilamowitz-Moellendorf, Ulrich von, Altphilologe (1848-1931).

4 eigenh. Brief mit Unterschrift sowie 2 eigenhändigen Postkarten mit Unterschrift Berlin, 13. VI. 1909 bis 1. VI. 1924, 8°. Zus. ca. 8 Seiten.

Nicht vorrätig

Beschreibung

An den Philologen Franz Dornseiff (1888-1960). – I. (13. VI. 1909): “[…] Als Sie mich neulich befragten, war ich krank und konnte nicht denken, da gingen Sie mit Recht unbefriedigt fort. Mich hat das gepeinigt […] Also: die Cults, Culthandlung, Teilnahme an solchen, die er uns seine Frau u. Familie und Freunde in […]” – II. (6. XI. 1916): “[…] Für Ihr freundliches Schreiben will ich Ihnen doch ein Wort des Danken sagen; die Zauberei, von der Ihr Buch einmal […] bringen mag, verdient allen möglichen Dank. Schöner ist doch der Dienst, der sie jetzt manchmal drücken mag. Jedem wünsche ich Glück, der sich in der geringsten Stellung an dem grossen Werke Hand anlegen kann […]” – III. (24. I. 1923): “[…]Sie haben mir mit dem Citat aus Herders kritischen […] eine wirkliche Freude gemacht. Der junge Herder, der ja auch Lessing korrigiert hat, sollte zu dessen Ergänzung schon der […] zugesprochen werden […] aber ich selber kenne ihn nicht genug. […]” – IV. (1. VI. 1924): “[…] Sie haben mich durch Ihre Bemerkung gestern in eine peinliche Lage gebracht. Daher kommt die Antwort so spät. Ich habe es an mir selbst erfahren, daß es nicht recht geht, bis man die […] versteht […] heute macht man sichs bequem und macht sich und anderen ein x für ein u. Dazu braucht man nicht zu denken […] Ich kann Ihnen also die Kritik nicht ersparen, daß Ihr griechisch nicht reicht. Das ist auch nicht zu verlangen; also wenn Sie erst keine Akzentfehler machen […] werden Sie auch anders über manche Stellen denken […] Es ist mir keine Freude, dies niederzuschreiben – ich konnte ja nun aber nicht anders […]” – V. (ohne Jahr): “[…] Ihr kühnes Unternehmen erweckt als solches natürlich mein Interesse, und ich habe mit Teilnahme einige […] eingesetzt, aber wirklich prüfen und ein Urteil abgeben kann ich nicht […]” – VI. (ohne Jahr): “[…] Ihre […] scheitert ja daran, daß […] in den Vers mit geht, also […] richtig ist. Mit […] kann ich mich auch nicht befreunden, und die Abtrennung […] meiner Ansicht nach kein Griechisch […]”