Andronikow, Fürst Wladimir, Schriftsteller (Daten nicht ermittelt).

100,00 

Mont. Porträtphotographie (in Uniform und zu Pferd) mit eigenh. Widmung und Unterschrift auf dem Untersatzkarton, 2 eigenh. Gedichtmanuskripte (zus. 44 Zeilen) mit Unterschrift sowie eigenh. Brief mit Unterschrift München-Solln, 1. X. 1941 und 17. IV. 1942, 4°. 2 Seiten. Der Brief mit Trauerrand.

Vorrätig

Beschreibung

An den Verleger im Albert-Langen Verlag Korfiz Holm (1872-1942). – I. “[…] Heut sind es fünfundvierzig Jahr, | Dass Korfiz Holm, der Jubilar, | Dem schönen deutschen Dichtergeist | Die Wege zu den Menschen weist. | Sein ‘ich’ hat er stets ‘klein geschrieben’, | Sein Werk ist immer groß geblieben […]” – II. “Zum Reiterbild. || Es trabt mit hellem Hufenschlag | Ein Ross von edler Rasse | Nach Nymphenburg zu dem Verlag | In der Hubertusstrasse. | Ein Reiter aus dem Morgenland | Eilt durch die Stadt der Musen, | Hat eine Peitsche in der Hand | Und Munition am Busen […]” – Der Brief mit Kondolenzworten zum Tod von Holms Frau Auguste. – Andronikow war ab 1928 in erster Ehe mit seiner Jugendfreundin, der Chemikerin und Professorin Margarete von Wrangell (1877-1932) verheiratet und gab nach ihrem Tod bei Langen-Müller eine biographische Dokumentation zu ihr heraus. – Brief mit kleinen Randläsuren.