Binding, Rudolf G., Schriftsteller (1867-1938).

220,00 

Maschinengeschriebener Brief mit eigenhändiger Unterschrift [Buchschlag], 8. X. 1933, 4°. ¾ S..

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Beschreibung

An den Schriftsteller Walther von Hollander (1892-1973): “Ich helfe selbstverständlich sehr gern in der Lessing-Hochschule durch Vortrag und Vorlesung […] Ganz umsonst kann ich derartige Dinge nicht mehr übernehmen[,] weil das hieße, aus Gründen der Gerechtigkeit alle umsonst zu übernehmen […]”. – Binding begann nach Reisen durch Italien und Griechenland Novellen und Gedichte zu veröffentlichen und wurde nach Ende des Ersten Weltkriegs Bürgermeister in Buchschlag bei Frankfurt. “In einem Offenen Brief (‘Antwort eines Deutschen an die Welt’, 1933) an Romain Rolland sowie in zahlreichen Reden und Essays bekannte sich Binding zum Nationalsozialismus; 1934 wurde er stellvertretender Präsident der Deutschen Akademie der Dichtung” (DBE). – Walther von Hollander verfaßte in den 30er Jahren mehrere Filmdrehbücher und Romane zum Thema Ehe, wodurch er zu einer Art Spezialist für zwischenmenschliche Beziehungen avancierte. Nach dem Zweiten Weltkrieg trat er vermehrt als Kolumnist und Funkschriftsteller sowie als Hörfunkmoderator hervor, war vorwiegend aber als Lebensberater tätig und verfaßte in dieser Eigenschaft lange Zeit die Rubrik “Fragen Sie Frau Irene” für die deutsche Programmzeitschrift “Hörzu”. – Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf.