Fallada, Hans (eig. Rudolf Ditzen), Schriftsteller (1893-1947).

Wir hatten mal ein Kind. Eine Geschichte und Geschichten. (1.-20. Tsd.). Berlin, Rowohlt, 1934, Gr.-8°. 545 S., 1 Bl. OLwd. (ohne den Schutzumschlag von Kubin).

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Beschreibung

Vortitel mit eigenh. Widmung und U. von Hans Fallada, dat. Carwitz in Mecklenburg, Oktober 1934: „Sehr verehrter Hermann Hesse, vielen Dank! Immer Ihr Hans Fallada.“ – Hesse hatte Falladas literarische Entwicklung von Anfang an wohlwollend begleitet und in der Zeitschrift „Der Bücherwurm“ sowie in der Basler „Nationalzeitung“ auf seine Bücher hingewiesen. „Kleiner Mann, was nun“ (1932) hatte er warmherzig empfohlen. Am 1. April 1934 besprach er den Gefängnisroman „Wer einmal aus dem Blechnapf frißt“, woraufhin Fallada ihm auch sein im Herbst 1934 erschienenes Buch „Wir hatten mal ein Kind“ mit der obigen dankenden Widmung zusandte. Hesse zeigte auch dieses Buch in der Nationalzeitung am 18. November 1934 an, blieb aber diesmal etwas reserviert. Damit endete der freundliche Briefverkehr zwischen Hesse und Fallada. Beide Rezension sind leicht zugänglich in Hesse, Sämtliche Werke, hrsg. von V. Michels, Frankfurt 2003. Bd. XIX, Die Welt im Buch IV, S. 454 f. und 521 f. (Mileck 336r und 337h). – Im Bundsteg mit Montagespur. – Autographen, aber ganz besonders Widmungsexemplare von Fallada sind äußerst selten.