Maltitz, Apollonius von, Schriftsteller und Diplomat (1795-1870).

Eigenhändiger Brief mit Unterschrift Weimar, 28. X. 1843, Gr.-8°. 2 Seiten. Doppelblatt mit Adresse und Siegel.

Nicht vorrätig

Beschreibung

An Ferdinand Gotthelf Hand (1786-1851) in Jena mit der Bitte, anstelle der Initiale seinen vollen Namen unter einen Beitrag zu setzen: „[…] Gegen das Ende, wo Schillers Distichon angeführt wird, bitte ich statt ‚Gewiß nicht so, wie der Sänger des Waldfräuleins [Zedlitz]; verstand Schiller nur zu sagen‘: ‚Gewiß nicht so verstand Schiller‘. Dann belieben Sie nach nach der Citation aus Horaz für geächteten Umschreibung erwähnten zu setzen und nach der Citation aus Tiedge für: ‚Die Ursache des mit einer gewissen Vorliebe ausgemalten mütterlichen Zustands‘ zu schreiben: ‚Die Veranlassung des mütterlichen Zustandes der Fürstentochter‘ […] Es versteht sich daß Sie Nachlässigkeiten des Styls gütigst abhelfen werden; man übersieht an eigenen Arbeiten immer Etwas. Nächstens hoffe ich Ihnen wieder ein Scherflein zu senden […]“ – Maltitz war 1841-65 russischer gesandter in Weimar.