Schefer, Leopold, Schriftsteller und Komponist (1784-1862).

Eigenhändiger Brief. “Loco suo” (d. i. Muskau), 5. X. 1857, Gr.-4°. 1 Seite. Blindprägung “Bath”.

Nicht vorrätig

Beschreibung

Anonyme Einsendung eines Beitrages zu einem literarischen Wettberwerb der Zeitschrift “Frankfurter Museum”: “[…] Auf Ihre Einladung zu einer dreifachen Preisbewerbung erlaube ich mir – da es mir gerade mit einer fertigen Arbeit glücklich passt, und die, doch mögliche, Ehre hochanschlage, in dem mir lieben Frankfurt nebst Stromgebiet und in dem Licht- und Leuchtkreis Ihres Museum zu erscheinen – Ihnen dazu beigehende: ‘Kleine Hausgeschichten, No. 1. Die zwei Schwiegermütter’ ergebenst einzusenden, die in jedem Hause eine Grundlage haben zum Anklang, wie zu mancher Besprechung und Nutz! Es ist nichts Erfundnes darin […]” Anstelle der Unterschrift schreibt Schefer “(Namen unter der Verdeckung auf dem Titel)”. – Provenienz: K. Meuschel, Kat. 17 (1975), Nr. 200. – Schefer, seit 1809 Geliebter der Komtesse Agnes Pückler, war seit 1811 Hermann Fürst Pücklers Berater und General-Inspektor der Standesherrschaft Muskau. – Arno Schmidt widmete ihm einen seiner berühmten Funkessays “Der Waldbrand oder Vom Grinsen des Weisen” in: Belphegor (1961).