Schwarz, Hans, Schriftsteller (1890-1967).

77,00 

Eigenhändiger Brief mit Unterschrift Schöppenstedt, 7. VI. 1960, Fol. 2 Seiten.

Vorrätig

Beschreibung

An den Kritiker Heinz Grothe (1912-1983) über den Tod von dessen Mutter: „[…] Ich kann mir vorstellen, wie da zunächst eine Lücke entstanden ist, die sehr schmerzlich ist. Es ist immer schwierig, wenn man plötzlich von einer langen Vergangenheit Abschied nehmen soll […] Es ist heute alles so unverbindlich hingesetzt, wenn man verhandelt. Es kommt alles darauf an, dass man etwas zu bieten hat und seine Erstgeburt nicht dabei verkauft. Ich bin doch sehr illusionslos geworden. Natürlich ist es eine heikle Lage für Hans Franck geworden. Wahrscheinlich wird man mit letzten Schritten warten, bis er tot ist. Und gerade das gibt dem allen etwas doppelt Fatales. Man wird ihn nicht gerne an den Westen abgeben wollen […]“ Hans Franck lebte in der DDR in Mecklenburg. – Schwarz regte den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels an, der 1950 erstmals verliehen wurde.