Strecker, Karl, Schriftsteller (1862-1933).

165,00 

2 Briefe mit eigenhändiger Unterschrift Berlin, 30. I. 1910, Zusammen (1+2½=) 4 Seiten.

Vorrätig

Beschreibung

An Oskar Wagner bzw. die für die Besetzung der Stelle maßgeblichen Herren. I: „Gern erfülle ich Ihren Wunsch. Hoffentlich genügt Ihnen Beifolgendes […]“. – II: „Wie ich höre, bewirbt sich Herr Dr. Oskar Wagner um den Mannheimer Intendantenposten. Ich kenne Herrn Dr. Wagner nicht persönlich, ich habe nur als ständiger Theaterkritiker der ‚Täglichen Rundschau‘ Gelegenheit gehabt, seine Direktionsführung am Friedrich Wilhelmstädtischen Theater zu Berlin in ihrer Wirkung auf Publikum und Presse genau zu verfolgen – und muß bekennen, daß Direktor Wagner zu den tüchtigsten Bühnenleuten gehört, die mir bisher in meinem Beruf begegnet sind […]“. – Strecker war als Theaterchronist und -kritiker erfolgreich – „auf diesem Gebiet liegt seine Bedeutung; seine Dramen sind temperamentvolle und handlungsreiche Stücke, entbehren aber doch jenes Lebensschlages, der im Lichte der Rampen nicht matt wird“ (Geißler, Führer durch die dt. Lit. des 20. Jhdts., zit. n. DBA II 1278, 368). – Beide Briefe auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.