Wagner-Warmbronn, Christian, Dichter und Bauer (1835-1918).

2 eigenh. Gedichtmanuskripte (14 und 18 Zeilen) auf einem Blatt, jeweils mit Unterschrift "Christian Wagner, Warmbronn". Ohne Ort und Jahr [Warmbronn, ca. 1896], 4° (ca. 22,5 x 17,5 cm). 2 Seiten.

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Beschreibung

Die beiden Gedichte „Luzern“ und „Monte Salvatore, bei Lugano“ auf beiden Seiten eines Blattes. Reinschriften. – I. „Luzern. | Abend ists u. all die Blumen schlafen | Düftestreuend an Lucernas Hafen. | Nächtlich gürten seines Ufers Säume | Thujasträuche u. Kastanienbäume […]“ (14 Zeilen). – Diese Fassung entspricht derjenigen im ersten Teil von Christian Wagners Reisebericht „Eine Schweizerreise“ (Neues Tagblatt, Stuttgart, Nr. 131 vom 8. Juni 1896). Erstdruck in Buchform in „Neue Dichtungen“ (1897; S. 3), dann in „Italien in Gesängen“ (1912; S. 37). – Das Gedicht entstand auf Wagners Italienreise 1895 im Hafen in Luzern (vgl. Christian Wagner und Tony Schumacher, Briefwechsel , hrsg, von G. Kurz und Eva Dambacher; Brief vom 18. Juni 1895). – II. „Monte Salvatore, bei Lugano. | Tritt an o Pilgrim, willst du dich entladen | Viel deiner Sünden auf dem Berg der Gnaden | Durch schmaler Gassen enggewölbte Thore | Aufwärts den Pfad zum Monte Salvatore […]“ (18 Zeilen). – Erstveröffentlichung (mit Veränderungen, vor allem in der 6. Strophe: „Schau um! Schau um! Wie sanft die Uferlehne“ im zweiten Teil von Wagners Reisebericht „Eine Schweizerreise“ (Neues Tagblatt, Stuttgart, Nr.132 vom 9. Juni 1896). Erstdruck in Buchform in „Neue Dichtungen“ (1897; S. 5), dann in „Italien in Gesängen“ (1912; S. 38). – Äußerst selten.