Braunfels, Michael, Komponist und Pianist (geb. 1917).

198,00 

Eigenh. Musikmanuskript mit Namenszug sowie 2 eigenhändige Briefe mit Unterschrift Köln, 28. VIII. bis September 1976, Verschied. Formate. Zus. ca. 4 Seiten. Mit Umschlag.

Vorrätig

Beschreibung

Die ersten zwölf Takte aus einer Klavierkomposition im 5/4-Takt (Capriccio; siehe unten). – Die Briefe an einen Sammler: “[…] Das war einmal eine köstliche Überraschung! […] Am meisten hat mich aber die Nachricht gefreut, dass das ‘Symposion’ am 20. Nov. in Bonn gespielt werden soll. Wohl hatte ich gewust, dass Herr Nagel es für Bonn gewünscht hat – doch weiss ich halt auch, dass die verwöhnten Berliner lieber Stücke spielen, die weniger exponiert (weil atonal bezw. weniger tonal) sind und die weniger üben erfordern. Sie hatten mich zwar damals gebeten es möglichst virtuos zu halten, schimpften dann aber nicht schlecht, als sie sahen, dass das viel üben erfordert. Ich würde drum sehr gern wissen, ob sie sich dennoch zu einer erneuten Aufführung entschlossen haben, bezw. wo sie diese Nachricht gelesen haben […]” – “[…] Leider habe ich z. Zt. überhaupt keine brauchbaren Fotos mehr. Aber vielleicht genügt Ihnen beigefügter Prospekt. Von einem Skizzenblatt werden Sie wohl kaum etwas haben, weil das bei mir immer weitgehend ‘Hieroglyphen’ sind und eigene Kurzschriftmethoden. So füge ich Ihnen ein Blatt aus der Abschrift meines jüngsten Opus – eines 4-händigen Capriccios bei […]” (der erwähnte Prospekt mit eigenh. Widmung und U. liegt bei; die “Abschrift” ist das oben erwähnte Manuskript). – Seit 1954 leitete Prof. Braunfels eine Klasse für Klavier an der staatl. Musikhochschule in Köln.