Popp, Wilhelm, Komponist und Flötist (1828-1903).

Eigenhändiger Brief mit Unterschrift Hamburg, 12. IX. 1887, Gr.-8°. 2 Seiten. Doppelblatt.

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Beschreibung

“Lieber Herr College! Ihr Schreiben hat mich sehr erfreut und nehme ich Ihre Widmung mit Vergnügen an. Nur schade, daß dieselbe (wahrscheinlich) für die alte Flöte geschrieben ist. Wie ist es überhaupt möglich, daß ein Virtuose wie Sie sind, von der Böhm-Flöte zur alten Construction übergehen kann? Nun, Sie werden sich bald anders besinnen und zur Böhm-Flöte zurückgreifen. Die Orchesterbegl. zur Concert-Paraphrase werde ich Ihnen mit allen Duplirstimmen rechtzeitig zusenden […] Ich habe unterdessen mehrere effectvolle Stücke geschrieben, – unter Anderen eine Rhapsodie […] ebenso 6 Sonaten für Flöte u. Piano. – Haben Sie meine Fantasie aus Lohengrin? (Breitkopf & Härtel) […]” – Auf Briefpapier des Philharmonischen Gesangs-Clubs Hamburg. Wilhelm Popp wirkte bis 1866 als Hofpianist und Erster Flötist der Coburger Hofkapelle und ab 1867 in Hamburg.