Frank, Bruno, Schriftsteller (1887-1945).

Brief mit eigenhändiger Unterschrift München,, 23. VIII. 1930, Gr.-4°. ½ Seite. Gedruckter Briefkopf..

165,00 

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Beschreibung

An Herrn Wittkowsky, dem er für die Zusendung der schönen Verse dankt, „mit denen Sie mich ehren, und werde Ihr Manuskript als ein liebes Andenken gerne bewahren“. – Frank unternahm ausgedehnte Reisen in die Mittelmeerländer und nahm freiwillig am Ersten Weltkrieg teil. Später ließ er sich in Oberbayern, 1924 in München nieder, wo er Nachbar des mit ihm befreundeten Thomas Mann war. 1933 emigrierte er mit seiner Frau und deren Mutter, der Sängerin Fritzi Massary, in die Schweiz, lebte in Frankreich, London und im Land Salzburg; 1937 ließ er sich in den USA nieder. Er schrieb als Jugendlicher Gedichte, nach dem Ersten Weltkrieg zunächst historische, später politische Erzählungen und Schauspiele („Sturm im Wasserglas“, 1930); er nahm eine entschieden antifaschistische Position ein. In der Emigration bearbeitete er historische, aber auch zeitgenössische Themen. Frank schrieb u.a. das Drehbuch zum Film „Der Glöckner von Notre Dame“.