Brandl, Alois, Anglist (1855-1940).

88,00 

Eigenhändiger Brief mit Unterschrift Berlin, 2. VII. 1918, 8°. 2 Seiten. Doppelblatt.

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Beschreibung

An einen Kollegen, den er abends auf eine Zigarre einlädt: “[…] Nicht bloss das Handbuch und dessen glatte Wegschenkung liegt mir an sondern viel mehr noch die Stellung der Welt zu den österreichischen Fragen […] Einen eitlen Menschen müsste das zu weiterer deutschvölkischer Arbeit wahnsinnig anspornen […]” – Der Österreicher Brandl wurde 1895 als Ordinarius an die Univ. Berlin berufen. Er war Vorsitzender der Deutschen Shakespeare-Gesellschaft und edierte deren “Jahrbuch”. Brandl, der großdeutsch gesinnt war, gehörte dem “Allgemeinen Deutschen Schulverein” und dem “Volksbund für das Deutschtum im Ausland” an.