Hermann, Gottfried, Philologe und Philosoph (1772-1848).

3 eigenhändige Briefe mit Unterschrift Leipzig, 25. XI. 1823 bis 15. VI. 1830, Verschied. Formate. Zus. ca. 3 1/2 Seiten.

275,00 

Vorrätig

Beschreibung

An die Verlage Gleditsch und Brockhaus in Leipzig. – I. (1823): Fragt, wer der Zensor von Friedrich August Rüders (1762-1856) politischen Schriften sei. – II. (1829): Wegen einer Neuausgabe der von ihm 1805 edierten „Hecuba“ des Euripides. Hermann wünscht, dass die Einrichtung dieselbe, wie in der ersten Ausgabe bleibe, dass in einer Druckerei gedruckt werde, deren Setzer ihm bekannt seien, dass er den Korrektor wählen dürfe sowie dass er 20 Freiexemplare und ein Honorar von drei Louisd’or pro Bogen erhalte. – Schöner Brief mit Adresse und Lacksiegel. – III. (1830) Mit einer Empfehlung an den Archäologen Raoul Rochette (1789-1854), dessen Werk er gerne bespreche. – Randeinrisse. – Hermanns Arbeiten zur antiken Metrik sind bahnbrechend. Er war das anerkannte Haupt der kritisch-grammatischen Schule, die in dem Verständnis der antiken Schriftwerke das Ziel der Philologie, in der Erforschung der Sprache das erste und unerlässlichste Mittel zur Erreichung desselben erkannte.