Hans Sachs – Becker, Rudolf Zacharias, Schriftsteller und Verleger (Hrsg.; 1752-1822).

Hans Sachs im Gewande seiner Zeit oder Gedichte dieses Meistersängers in derselben Gestalt, wie sie zuerst auf einzelne, mit Holzschnitten verzierte Bogen gedruckt, vom Bürger und Landmann um etliche Kreutzer gekauft, an die Wände und Thüren der Wohnstuben geklebt, und auf diese Weise überall unter dem deutschen Volke verbreitet worden sind. Gotha, R. Z. Becker, 1821, Imp.-Fol. (48 x41 cm). 27 (3 gefalt.) num. Blätter (inkl. Titel) mit 24 Holzschnitten von H. S. Beham, H. Brosamer, H. Schäufelein, E. Schön u. a. OPp. (stark bestoßen, Rücken etw. lädiert).

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Beschreibung

Erste und einzige Ausgabe. – Goed. II, 411. Holzberg 171. Weller, Sachs S. 9-10. – Sammlung ausgewählter Einblattdrucke, abgezogen von den Original-Holzstöcken, die Becker aus der Derschau-Sammlung erworben hatte. Da die sogenannten „Derschau-Drucke“ in kleiner Auflage herausgebracht wurden, sind auch diese schon recht selten. Unter den Bilderbogen das große Bildnis des Dichters „Alter 51 Iar“, Untergang von Sodom und Gomorrha, Klage der wilden Holzleute über die untreue Welt, Gemälde des Apelles von einem ungerechten Gericht, Viererley Wirkungen des Weins sowie der Lobspruch der Stadt Nürnberg mit einer Gesamtansicht der Stadt. – Gering stockfleckig. – Selten.