Seckendorff, Christoph Ludwig von, Diplomat und brandenburg-ansbachischer Minister (1709-1781).

Brief mit eigenh. Grußwort und U. Berlin, 20. XI. 1734, Folio. 2 Seiten. Doppelblatt mit Regeste.

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Beschreibung

An den Kaiser Karl VI. wegen seines um eineinhalb Jahre rückständigen Gehaltes als österreichischer Gesandter in Berlin. – Kaiser Karl VI. hatte Seckendorff 1731 eine Reichshofratsstelle zugesichert, welche er 1735 erhielt. Seckendorff arbeitete sich in die diffizilen diplomatischen Probleme zwischen Wien und Berlin ein und führte 1734 bei Abwesenheit seines Onkels die Geschäfte alleine. König Friedrich Wilhelm I. übertrug ihm 1734 die Komtursstelle des Johanniterhauses Lützen. Allerdings schien es ihm nach dem mißglückten Türkenfeldzug und der Arretierung seines Onkels Friedrich Heinrich ratsam, Berlin zu verlassen. – Sehr schönes Schriftstück aus den Sammlungen Donebauer und Fischer von Röslerstamm.