Wittgenstein, Paul, Pianist (1887-1961).

Masch. Brief mit eigenh. (linkshändiger) U. Wien, 17. II. 1916, Gr.-8° (23 x 14,5 cm). 1 Seite. Briefkopf.

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Beschreibung

An den Cellisten der Wiener Philharmoniker Walter Kleinecke in der Wiener Burggasse: „da ich mich bei den jetzigen Postverhältnissen nicht traue brieflich Geld zu schicken, habe ich mir erlaubt […] als Honorar für Ihr schönes Spiel K 90.- durch die Postsparkassa zu überweisen […]“ – Paul Wittgenstein, der Bruder des Philosophen, wurde 1915 im Krieg verletzt; sein rechter Arm wurde in einem russischen Lazarett amputiert. Dank des Roten Kreuzes war er Weihnachten 1915 wieder in Wien. Dort setzte er seine Karriere fort als Pianist und gab bei zeitgenössischen Komponisten, darunter Strauss und Ravel, zahlreiche Klavierwerke für die linke Hand in Auftrag. – Selten.