Politiker (1799-1880)
Heinrich Freiherr von Gagern war ein liberaler deutscher Politiker. Der Teilnehmer an den Befreiungskriegen und der Burschenschaft war im Großherzogtum Hessen (Hessen-Darmstadt) erst Verwaltungsbeamter und dann oppositioneller Abgeordneter im Landtag. In der Revolution von 1848 diente er zweieinhalb Monate als hessischer Ministerpräsident und wurde am 19. Mai 1848 Präsident der Frankfurter Nationalversammlung.
Quelle: Wikipedia
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Gagern, Heinrich von, Politiker und Präsident der Frankfurter Nationalversammlung (1799-1880).
Eigenhändiger Brief mit Unterschrift Wien, Theresianumgasse 17, 22. V. 1868, 8°. 1 1/2 Seiten, auf einem Doppelblatt. Mit eigenh. adressiertem Umschlag und Siegel.
400 €
An den Grafen Viktor von Wimpffen (1834-1898): "[...] Mein Sohn Fritz telegraphirt mir heute Abend, daß er morgen Abend hier eintreffen werde und wünscht, daß ich Sie davon in Kenntniß setzen möge. Genehmigen Sie die Versicherung ausgezeichnetster Hochachtung, mit der ich zeichne [...]. Postscriptum. Auch bei Ihnen, Herr Graf, habe ich mich zu bedanken für vier schöne Tage der Gastfreundschaft, die mir von 12. bis 16. d.M. in dem schönen Battaglia gewährt waren [...]". - Gagerns Sohn Friedrich Balduin von Gagern (18421910), Mitglied des bayerischen Landtags und des Reichstags, war Wimpffens Schwester Maria (1842-1918) verheiratet.An den Grafen Viktor von Wimpffen (1834-1898): "[...] Mein Sohn Fritz telegraphirt mir heute Abend, daß er morgen Abend hier eintreffen werde und wünscht, daß ich Sie davon in Kenntniß setzen möge. Genehmigen Sie die Versicherung ausgezeichnetster Hochachtung, mit der ich zeichne [...]. Postscriptum. Auch bei Ihnen, Herr Graf, habe ich mich zu bedanken für vier schöne Tage der Gastfreundschaft, die mir von 12. bis 16. d.M. in dem schönen Battaglia gewährt waren [...]". - Gagerns Sohn Friedrich Balduin von Gagern (18421910), Mitglied des bayerischen Landtags und des Reichstags, war Wimpffens Schwester Maria (1842-1918) verheiratet.
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Gagern, Heinrich von, Politiker und Präsident der Frankfurter Nationalversammlung (1799-1880).
Eigenhändiger Brief mit Unterschrift Wien, 2. X. 1871, 8°. 1 1/2 Seiten.
400 €
Ein seine Schwiegertochter Maria von Gagern, geb. Wimpffen (1842-1918): "[...] Ich sende Dir den Brief Edelsheims, der berechnet war vor dem Telegramm in unsere Hände zu kommen, aber drei Wochen nach dem Telegramm ankam. Was mich am meisten besorgt macht, ist daß danach Amalie vom 26. bis 28. mit den Kindern verkehrt hat! Ich bitte heue Edelsheim um tägliche Nachricht. Auch den gestern von Max erhaltenen Brief sende ich Dir. Beide Briefe erbitte ich mir zurück. Danach sollte Max heute Abend kommen. Vor einer Stunde erhalte ich ein Telegramm aus Würzburg, wonach er in Aschaffenburg den Ánschluß versäumt hatte und erst Morgen früh 10 Uhr kommt. Frietz ist in Thätigkeit und wir umarmen Dich und die kinder Dein Dich liebender Vater [...]". - Die Tochter Amalie (18461924) heiratete ...
Ein seine Schwiegertochter Maria von Gagern, geb. Wimpffen (1842-1918): "[...] Ich sende Dir den Brief Edelsheims, der berechnet war vor dem Telegramm in unsere Hände zu kommen, aber drei Wochen nach dem Telegramm ankam. Was mich am meisten besorgt macht, ist daß danach Amalie vom 26. bis 28. mit den Kindern verkehrt hat! Ich bitte heue Edelsheim um tägliche Nachricht. Auch den gestern von Max erhaltenen Brief sende ich Dir. Beide Briefe erbitte ich mir zurück. Danach sollte Max heute Abend kommen. Vor einer Stunde erhalte ich ein Telegramm aus Würzburg, wonach er in Aschaffenburg den Ánschluß versäumt hatte und erst Morgen früh 10 Uhr kommt. Frietz ist in Thätigkeit und wir umarmen Dich und die kinder Dein Dich liebender Vater [...]". - Die Tochter Amalie (18461924) heiratete am 24. Oktober 1867 in Wien den badischen Minister Ludwig Freiherr von Edelsheim (18231872). - Maria war verheiratet mit Friedrich Balduin von Gagern (18421910), Mitglied des bayerischen Landtags und des Reichstags. Gagerns Sohn Maximilian (18441911) war hessischer Geheimer Rat und Bevollmächtigter beim Bundesrat.
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Gagern, Heinrich von, Politiker (1799-1880).
Eigenhändiger Brief mit Unterschrift Freinsheim, 18. VI. 1839, Gr.-4. 1 Seite. Doppelblatt mit Adresse.
400 €
An Pfarrer Lang in Freinsheim. "[...] Es kann nicht meine Absicht sein, durch eine geringe Gabe einen Dienst zu belohnen, den Sie ebensowohl in Ihren Functionen als Freund des Hauses meiner Frau versehen und von dem ich daher weiß, daß er Ihnen Vergnügen macht. Ich zähle demnach, daß Sie auch als den Freund meines Hauses sich betrachten [...]" - Gagern war 1848 hessischer Ministerpräsident und wurde am 19. Mai 1848 Präsident der Frankfurter Nationalversammlung. Seine zweite Frau Babette stammte aus Freinsheim. - Beiliegend ein Stahlstichporträt (29 x 21 cm) von Auguste Hüssener nach Eduard Ratti.An Pfarrer Lang in Freinsheim. "[...] Es kann nicht meine Absicht sein, durch eine geringe Gabe einen Dienst zu belohnen, den Sie ebensowohl in Ihren Functionen als Freund des Hauses meiner Frau versehen und von dem ich daher weiß, daß er Ihnen Vergnügen macht. Ich zähle demnach, daß Sie auch als den Freund meines Hauses sich betrachten [...]" - Gagern war 1848 hessischer Ministerpräsident und wurde am 19. Mai 1848 Präsident der Frankfurter Nationalversammlung. Seine zweite Frau Babette stammte aus Freinsheim. - Beiliegend ein Stahlstichporträt (29 x 21 cm) von Auguste Hüssener nach Eduard Ratti.
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Gagern, Heinrich von, Politiker und Präsident der Frankfurter Nationalversammlung (1799-1880).
Eigenhändiger Brief mit Unterschrift Wien, 18. VIII. 1871, 8°. 1 1/2 Seiten.
340 €
"[...] Meine gnädigste Frau Gräfin! Mit Übersendung durch meinen Sohn Fritz so schöne Alpen-Blumen, die mir Ihr Weilen und Walten in den prächtigen Bergen um den Traun-See herum vergegenwärtigen, haben Sie mir eine große Freude gemacht. Daß außer meinen Kindern und Enkeln noch sonst jemand von so etwas Veraltetem und Verwittertem wie mein Geburtstag ist, freundlich Notiz nehmen will, war mir ganz überraschend. Da nun aber einmal Sie, meine gnädigste Frau Gräfin, an den Interessen welche meine Familie berühren, so wohlwollenden Antheil nehmen, so bin ich Ihnen herzlichst zu Dank verpflichtet und küße ich in Gedanken Ihre liebe Hand. Fritz erzählt strahlend, zu unser Aller Freude von Ihrem Wohlbefinden, von der Entfernung Iher Sorge um Siegfried, von Ihrer Unternehmungslust ...
"[...] Meine gnädigste Frau Gräfin! Mit Übersendung durch meinen Sohn Fritz so schöne Alpen-Blumen, die mir Ihr Weilen und Walten in den prächtigen Bergen um den Traun-See herum vergegenwärtigen, haben Sie mir eine große Freude gemacht. Daß außer meinen Kindern und Enkeln noch sonst jemand von so etwas Veraltetem und Verwittertem wie mein Geburtstag ist, freundlich Notiz nehmen will, war mir ganz überraschend. Da nun aber einmal Sie, meine gnädigste Frau Gräfin, an den Interessen welche meine Familie berühren, so wohlwollenden Antheil nehmen, so bin ich Ihnen herzlichst zu Dank verpflichtet und küße ich in Gedanken Ihre liebe Hand. Fritz erzählt strahlend, zu unser Aller Freude von Ihrem Wohlbefinden, von der Entfernung Iher Sorge um Siegfried, von Ihrer Unternehmungslust zu allen Ausflügen [...]". - Sein Sohn Friedrich Balduin von Gagern (18421910) war Mitglied des bayerischen Landtags und des Reichstags.
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