Beschreibung
Vortitel mit eigenh. Eintragung: „Ingeborg Bachmann | 6. Feber 1958 | Wuerzburg“. – Erstmals 1956 erschienen. „Ingeborg Bachmanns zweite Lyriksammlung enthält Verse, die wegen ihrer hohen Einprägsamkeit, der Kühnheit ihrer Metaphern und ihres zeitkritischen, ethisch motivierten Sprachgestus schon bei Erscheinen Aufsehen erregten und bald kanonisiert wurden. Es sind Gedichte, die radikale Fragen stellen und Themen wie Liebe, Selbstbestimmung, Verantwortung, Utopie mit scharfer denkerischer Freiheit in mitreißenden Klangbildern entfalten.“ – Bis Mai 1958 war Ingeborg Bachmann war als Dramaturgin beim Bayerischen Fernsehen in München angestellt und lebte bis Herbst 1958 in einer Dachwohnung des Hauses Franz-Joseph-Straße 9 a, die sie später in ihrem Roman „Malina“ literarisch ver arbeitete. Im Februar 1958 arbeitete sie an der Endfassung ihrer „Manhattan-Ballade“, „Lesereisen führen sie nach Tübingen, Würzburg und Berlin“ (Nicola Bardola, Ingeborg Bachmanns München, 2026, S. 80).







