Beschreibung
An seinen ehemaligen Lehrer Conrad Hannß über sein Schaffen und persönliches Erleben, seine Einstellung zur Kunst und philosophische Betrachtungen. „… und wir haben aus Symphonien von Brahms musiziert und zwar den langsamen Satz seiner Zweiten. Ich muß Dir gestehen, daß mich selten ein Stück des norddeutschen Meisters so stark gepackt und ergriffen hat wie gerade dieses Adagio, das in seinen beiden Themen nicht nur von einer wundervollen Einfallskraft zeugt sondern als Ganzes auch von einer seltsamen Tiefe durchleuchtet scheint…“ (Brief aus Florenz vom 22. August 1927). „… Wie wenig muss ein Richard Wagner sich selbst geachtet haben, dass er eine so unbeherrschte Musik schreiben konnte, die nie über die Qualen des eigenen Ichs hinausgelangte … Wagners Grösse ist barbarisch, titanisch, ungeistig … nur Trieb … Er musste ja nie ‚Nirwana‘ ersehnen! …“ (Brief aus Fiesole vom 24. April 1924). – Beiliegend: 4 Gedichte von Frank Wohlfahrt: „Palestrina“ (eigenh.), „Orpheus“, „Titanensturz“ und „Um Gott“ (Maschinenschrift) mit eigenh. Widmung 1925 und 1937; 3 Postkarten von seiner Mutter und seiner Frau sowie 1 Konzertprogramm zur Uraufführung von Frank Wohlfahrts Streichquartett E-Dur in Hamburg-Harburg (1920).








