Beschreibung
An den Verleger Georg Joachim Göschen in Leipzig, dessen Honorarzahlung er anmahnt: „[…] Ich habe meine Auszahlungen für das Häuschen und Gärtchen, das ich mir gekauft habe, auf künftigen Freytag versprochen; indem ich glaubte, daß alsdann meine Gelder von Leipzig eingetroffen seyn würden. Ich bitte Sie daher nochmahls, um das Bewußte, wenn Sie es nicht schon an unseren Kunze abgegeben haben, der mir noch einige andere Posten eincolligirt hat. Wenn das Paket den nächsten Mittwoch abgeht, so bekomme ich es noch zu rechter Zeit, und ich zweifle nicht, daß es zu rechter Stunde ankommen wird, um mich aus einer großen Verlegenheit zu befreyen. Sollte Ihr Vorrath von Nothbüchl[ein] in der Messe ausgegangen seyn, so liegt wieder ein Transport zu Ihrer Ordre parat. Ich wünsche und hoffe, daß Sie eine gute Messe gemacht haben […]“ – Beckers 1788 erschienenes „Noth- und Hülfsbüchlein für Bauersleute“ war der erfolgreiche Vorläufer des in zwei Bänden 1798-99 folgenden und weit verbreiteten „Didaktisches Noth- und Hülfsbüchlein oder Lehrreiche Freuden- und Trauergeschichte des Dorfes Mildheim“. – Beiliegend ein kleines Stahlstich-Porträt Beckers. – Sehr selten.








