Beschreibung
An einen Sammler: „[…] Für Ihr freundliches Schreiben dankend teile ich Ihnen mit, dass ich Ihnen gerne demnächst etwas zur Ansicht senden werde […]“ (10. VI. 1912). – „[…] Ich erhielt über Wetter a.d.R. die Ihnen gesandten Arbeiten zurück u. bestätige Ihnen gleichzeitig mit bestem Dank den Empfang von M 50 für die ‚Stücke‘. Ich bin gerne bereit, Ihnen späterhin, wenn Sie es wünschen, wieder neue Arbeiten einzusenden […]“ (7. VII. 1912). – „[…] Ich sende Ihnen heute wunschgemäß mehrere Holzschnitte. | Mappe Tyll Ulenspiegel M 100 | Vogelbuch 6 Blatt M 180 | Ferner | Brücke, Eisplatz, Rodelbahn, Blaumeisen, Angorakatzen, Ohrfasanen a 50 M. […] Ferner erscheint in den nächsten Tagen eine Ganz-Ledermappe mit 10 handgebuchten Holzschnitten von mmir zu Goethes Faust 1. Teil zum Preis von 150 M. Sollten Sie sich hierfür interessieren, so bitte ich um Ihre Nachricht […]“ (11. XI. 1912). – „[…] Wir (mein Verleger und ich) können unter keinen Umständen den Ulenspiegel gegen andere Einzelblätter umtauschen. Hingegen sind wir gerne bereit, Ihnen Ihre Nr. 61 gegen die unlängst gesandte Nr. 35 umzutauschen, obwohl wir entschieden Verwahrung dagegen einlegen, daß Nr. 61 schlechte Drucke enthielte. Es ist eb en mit dem Holzschnitt Handdruck etwas anderes als mit Radierungen. Es werden nicht 2 Exemplare des gleichen Druckes wirklich gleich und es wurden mit Absicht hellere Exemplare gedruckt, da viele Sammler tiefschwarze Handdrucke nicht mögen. Das was Sie als ‚abgeschabte Stellen‘ bezeichnen, sind absichtliche Abschwächungen oder zufällige Unregelmäßigkeiten, die aber nach meiner Ansicht nur den Reiz des wirklich Handdruckmäßigen erhöhen […]“ (14. XI. 1912).






