Ahlefeld, Charlotte von (geb. von Seebach), Schriftstellerin (1777-1849).

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Eigenh. Manuskript. , Ohne Ort und Jahr (ca. 1825), 8° (21 x 12,5 cm). 2 Seiten.

Vorrätig

Beschreibung

Stoffgliederung für das Buch von Christoph August Tiedge „Anna Charlotte Dorothea, letzte Herzogin von Kurland“ (Leipzig, Brockhaus, 1823) über das Leben der Herzogin Dorothea von Kurland (geb. von Medem; 1761-1821): „Erste Abtheilung. | 1) Der erste Abschnitt in der ersten Abtheilung des Lebens der Herzogin von Kurland könnte vielleicht von pag. 1 bis 65 gehn. | 2) Der zweite, von 65 bis 119, würde mit den Worten beginnen: ‚Wie am Hof, so wurde die junge Herzogin auch im Lande beliebt; ein heilbringendes Gestirn war aufgegangen für Kurland.‘ | 3) Der dritte Abschnitt, von 119 bis 173 finge an: ‚Zu Anfang April reiste die Herzogin ab. Ein glänzender Ehrenzug war diese Reise.‘ | 4) Der vierte Abschnitt, von 119 bis 221 könnte damit beginnen: ‚Indessen brachten die Botschaften aus Warschau immer niederschlagendere Nachrichten mit‘. | Zweite Abtheilung […] 4) Vierter Abschnitt von 367 bis 415, würde sich wohl am zweckmässigsten mit dem Satz anfangen: ‚Die Herzogin stand jetzt in ihrem ein und sechzigsten Jahre. Ihre ganze Lebenszeit schien bisher ein Gefolg an einander gereihten Frühlinge zu seyn.'“ – Charlotte von Ahlefeld lebte in Weimar, um Goethe und Charlotte von Stein (Ahlefelds Schwester Amalia war ihre Schwiegertochter), nahe zu sein. Sie war befreundet mit Sophie Mereau und Clemens Brentano. – Am Kopf alte rote Sammlerbeschriftung: „[…] Poëtesse et amie du Duc Regnant de Saxe-Weimar.“ – Papierbedingt gebräunt.