Bartsch, Rudolf Hans, Schriftsteller (1873-1952).

80,00 

Maschinengeschriebener Brief mit eigenhändiger Unterschrift Wien, 23. III. 1915, 4°. 1 1/2 Seiten. Doppelblatt.

Vorrätig

Beschreibung

Über die Bedrohung durch Scharlach für seine Familie, ngst um sein Kind, Angst vor weiteren Ansteckungen: „[…] Ich freue mich direkt auf das Wiedereinrücken ins Kriegsarchiv und verspreche Dir, daß ich mit ganzer Seele und ganzer Arbeitskraft bei der Sache sein werde und Dir so schöne Sachen machen werde, daß Du nach dem Kriege ein Buch draus machen kannst […] kannst Dir denken, wie gerne ich jetzt, wo mein Buch fertig wird und gut geworden ist, meinen Dienst mache […] Schenk mir doch vor Palmsonn- tag […] noch eine Vormittagsstunde in der Bodega! Ich würde […] in ganz ungebrauchten Zivilkleidern aus meiner Wohnung kommen […] und vorher ein Lysoformbad nehmen […]“