Hiller, Ferdinand von, Komponist und Dirigent (1811-1885).

950,00 

Eigenh. Manuskript mit Unterschrift „Ferd. Hiller“. Ohne Ort [Köln], Dezember 1880, Gr.-4° (28 x 22 cm). 23 Seiten auf 23 einseitig beschrifteten Blättern.

Vorrätig

Beschreibung

Vollständiges Manuskript seiner Studie „Die Tonkunst seit 150 Jahren“. Arbeitsmanuskript mit zahlreichen Korrekturen und Streichungen. – Dieser lange Aufsatz erschien im Jubiläums-Festblatt des“Hamburger Correspondent“ (150. Jahrgang) und wurde nicht in die Sammlung „Erinnerungsblätter“ aufgenommen. Bemerkenswert ist Hillers Urteil über Wagner und die Nichtwertung von Liszt als Komponisten. Hiller schrieb über den Text übrigens an Hanslick, dass er in dieser Übersicht, „als ich an den großen Richard kam, doch nicht umhin konnte, meine größte Hochachtung (ohne Sympathie) auszusprechen. Nun ist für ihn Hochachtung allerdings ein Majestätsverbrechen […]“ – Zitat und Neudruck des Aufsatzes nach dem Erstdruck in: R. Sietz, Aus Ferdinand Hillers Briefwechsel, Beiträge zu einer Biographie , Bd. V (1876-1881), Köln 1965, S. 141-55.