Blum, Robert, Politiker; Führer der „Linken“ in der Frankfurter Nationalversammlung (1807-1848).

300,00 

2 eigenhändige Briefe mit Unterschrift „Blum“. Ohne Ort [Leipzig], 19. III. und 14. X. 1841, Verschied. Formate. Zus. 2 Seiten.

Vorrätig

Beschreibung

An der Schriftsteller Theodor Apel (1811-1867) in Leipzig. Robert Blum ging 1832 als Theatersekretär, Bibliothekar und Kassenassistent mit dem Direktor Friedrich Sebald Ringelhardt von Köln nach Leipzig. – I. „Ew. Wohlgeboren ersuche ich in Mosens Namen höflichst, die beigehende Erklärung in der nächsten Lieferung der Chronik gefälligst abdrucken zu lassen […]“ – II. „Ew. Wohlgeboren zeige ich […] an, daß die Posse ‚Mitten in der Nacht‘ [übers. von Heinrich Laube] von unserm Souffleur Herrn Koffka zu haben ist. Nach der Mitteilung Ihres ‚Gatten‘ hat Madame Glaßbrenner noch nicht abgeschlossen; unter einigermaßen leidlichen Bedingungen glaube ich fast, daß sie nach Bremen gehen wird. Haben Sie die Oper Belisario von Donizetti vorräthig? In diesem […] Falle bitte ich höflichst uns das Textbuch einmal zukommen zu lassen, natürlich die Übersetzung […]“ Adele Peroni (verh. Glaßbrenner; 1813-1895) geriet wegen ihrer Heirat mit Adolf Glaßbrenner (am 15. IX. 1840) in Streit mit ihrem Berliner Theaterdirektor Cerf. Donizettis „Belisario“ wurde 1836 zuerst gegeben und hatte großen Erfolg auch in deutscher Übersetzung. – Vgl. Ralf Zerback, Robert Blum. Eine Biographie, 2007. – Beide Briefe mit starken Randschäden links, wenn auch so gut wie ohne Textverlust.