Hanfstaengl – Heise, Wilhelm, Maler (1982-1965).

250,00 

7 eigenhändige Briefe (1 auf Karte) mit Unterschrift München und Frankfurt am Main, 1928-53, Fol. und 8°. Zus. ca. 13 Seiten.

Vorrätig

Beschreibung

I. (19. X. 1928): „Sehr geehrter Herr Doktor [Hanfstaengl]! Ihre Sekretärin, gleich dem Klassischen Höllenhund, versteht es, bittstellende Künstler mit so wütendem Gebell aus Ihren heiligen Hallen zu verscheuchen, dass ich nicht mehr wage, anders als brieflich mich Ihnen zu nähern […]“. – II. (16. IX. 1934: Über eine Professur und einen Staatsauftrag, die er nicht bekam: „[…] Der Grund für die eingetretene Misstimmung liegt wohl an politischen resp. weltanschaulichen Dingen […]“. Er braucht die „[…] Komposition mit Spielzeug […] die noch im Kronprinzenpalais ist […] dringend, zunächst für eine Ausstellung in Leipzig […]“. – III. (1. I. 1936): Schickt Hanfstaengl eine Lithographie Schilf und Winde auf verschiedenen Papieren, hat eine Ausstellung bei Nierendorf, „[…] den Stiglmaierplatz hat die Stadt München angekauft; obwohl der Reinerlös von 1700.- in keinem Verhältnis steht zu meinen zwölf Monaten Arbeit, bin ich doch froh und dankbar […]“. Er dankt Hanfstaengl. – IV. (2. I. 1937): „[…] ich kenne keinen, dessen meist verbittertes, Gesicht nicht freundlich wird, wenn Ihr Name fällt […]“. – V. (4. V. 1937): Über eine eventuelle Professur, eine Stelle, die er sehr gerne gehabt hätte, weil sie ihm größere Freiheit in seiner Arbeit bieten könne. Er bittet Hanfstaengl, zu erfragen, wie gut seine Aussichten sind. – VI. (5. VI. 1937): „[…] Am 14. Mai […] habe ich Herrn Professor Frick kurz in München gesprochen. Er sprach von einer ‚eventuellen Anstellung‘ und von einem anderen Herrn in Berlin, der ‚eventuell‘ auch in Frage käme[…]“. – VII. (26. III. 1953): „[…] Wenn ich wieder einmal bei Ihnen anklopfen will, dann wird es also wieder in der Nymphenburgerstrasse geschehen […] die mir gefühlsmässig lieber ist als die Arcisstrasse […] Die Münchener Akademie hat mir […] offiziell geschrieben, der Termin meiner Berufung habe […] verschoben werden müssen […]“.