Henseler, Ernst, Maler (1852-1940).

250,00 

Eigenhändiger Brief mit Unterschrift und eigenh. Postkarte mit Unterschrift Berlin, 27. Iv: 1893 u. 6. X. 1915, 8°. 1 Seite. Doppelblatt u. 9 x 14 cm. 1 Seite.

Vorrätig

Beschreibung

Die Postkarte ist an einen Autographensammler: „Sehr geehrter Herr! In höflicher Erwiderung Ihres Schreibens von 21/9.15 sende ich umstehend das Gewünschte. Hochachtungsvoll E. Henseler.“ Rückseitig eine Fotographie: „Ernst Henseler ‚Auf der Ofenbank'“. Brief: „Sehr verehrter Herr College! Zu meinem grössten Bedauern lehnte Herr Professor Schaper den Beitritt zur Lotteriecommission wegen Überbürdung mit Arbeit ab. Meinem Auftrag entsprechend habe ich nun Herrn Manzel gebeten, an unseren Arbeiten Theil zu nehmen und von demselben zusagende Antwort erhalten; er bittet mich, ihm die Einladung zur nächsten Sitzung möglichst frühzeitig zugehen zu lassen. Herr Professor Schaper fand übrigens dass Herr Manzel viel besser als er selbst für diese Commission geeignet sei, wegen senes objektiven Urtheils u. seiner Personenkenntnisse. Mit bestem Gruss Ihr sehr ergebener E. Henseler.“ – Henseler war Schüler von Martin Gropius, Karl Gussow, Albert Bauer und Albert Brendel. Er stellte seine Bilder auf den Großen Berliner Kunstausstellungen (1877-1930), im Münchner Glaspalast (1880-1917) und gelegentlich in Düsseldorf, Dresden, Hamburg, Kiel, Wien, London, Paris und St. Louis aus. – Mit rotem Sammlungsstempel.