Janssen, Horst, Zeichner und Grafiker (1929-1995).

500,00 

Eigenhändiger Brief mit einer Originalzeichnung und Unterschrift [Hamburg], 22. IV. 1965, Fol. 1 Seiten, die Zeichnung in der Mitte des Blattes.

Vorrätig

Beschreibung

An Herbert Jaeckel (1907-1998) in Worpswede, mit einer hübschen Skizze der Radierung „Klee und Ensor um einen Bückling streitend“: „… Nur für den Fall, dass Sie noch an meiner Sache / April arbeiten: Können Sie von Klee + Ensor um Bückling streitend 5 Drucke ziehen; dafür, wenn zeitlich nötig, von einem der anderen Motive entsprechend weniger …“ – Die Radierung „Klee und Ensor um einen Bückling streitend“ entstand 1961 (Brockstedt R 187). In manchen Briefen ersetzt Janssen den „Bückling“ durch einen „Hering“. – Herbert Jaeckel war der Neffe und Schüler des Malers und Grafikers Martin Paul Müller (1872-1936), der 1919 die Künstlerpresse Worpswede begründete. Nach dem Tod des Onkels übernahm er 1936 die Werkstatt und etablierte sie als zentrale Institution für Druckgrafik. Janssen und Jaeckel lernten sich Anfang der Sechzigerjahre in Worpswede kennen. Der Galerist Hans Brockstedt machte sie miteinander bekannt. Es folgte bis zum Zerwürfnis 1972 eine intensive, kreative und freundschaftliche Zusammenarbeit. – Bisher in Privatbesitz. – Gelocht.