Schriftzeugnisse von ca. 240 Schweizer Autorinnen und Autoren, .

darunter 49 Gedichtmanuskripte, 119 Prosamanuskripte (fast alle eigenhändig, einige mit Zeichnungen) sowie über 320 eigenhändige Briefe, Postkarten, Ansichtskarten, Albumblätter, Widmungen und signierte Fotografien, meist mit eigenh. Unterschrift, dazu zahlreiche weitere Beilagen (Sonderdrucke, Plakate, Prospekte, Zeitungsausschnitte). , 1907-2009., Verschiedene Formate (meist Folio). Zusammen ca. 700 Seiten in 3 Ordnern.

Nicht vorrätig

Beschreibung

Eine Fundgrube für die neuere Literaturwissenschaft in der Schweiz. – Mit viel Engagement hat ein Lehrer, Literaturkenner und Literaturenthusiast Handschriftenproben von Dichtern und Dichterinnen der Schweiz zusammengetragen. Sein Ziel war es, mit den Originalhandschriften die Begeisterung seiner Schüler für die schweizerische Literatur der Gegenwart zu wecken, indem er ihnen einen Einblick gewährte in den kreativen Schaffensprozess, der dem gedruckten literarischen Werk vorangeht, und der sich – auch heute noch – in handschriftlichen Dokumenten manifestiert. Deshalb war es ihm wichtig, nicht “nur” eine Unterschrift der verschiedenen Schriftsteller zu besitzen, sondern jeweils etwas Besonderes: Gedicht- und Prosamanuskripte, Zeichnungen, Skizzen, inhaltsreiche Briefe und Notate. Resultat dieser jahrzehntelangen wissenschaftlich und didaktisch motivierten Sammlertätigkeit ist eine Kollektion von Handschriftenproben wie ein literarischer Kosmos mit gleichsam enzyklopädischem Charakter, die sich ganz der Literaturgeschichte der Schweiz, hier insbesondere der modernen zeitgenössischen Literatur verschrieben hat. Vorliegendes Konvolut bietet einen kleinen Teil dieser umfangreichen Sammlung, speziell mit Gedichten, Prosaskizzen und Schriftproben bekannter Gegenwartsliteraten wie Urs Widmer, Wolfgang Hildesheimer, Max Rychner, Peter von Matt, Arthur Honegger, Walter Nigg, Martin Suter, Rudolf Hägi, Ernst Zahn oder Edzard Schaper, vor allem aber mit zahlreichen literarischen Entdeckungen aus der Literaturszene in der Schweiz des späten 20. und frühen 21. Jahrhunderts (von ca. 1970 bis 2010), darunter: Isabel Morf, Iris Galey, Eugen Bollin, Miriam Britsch, Ernesto Walter, Urs Althaus, Arno Camenisch, Jolanda Fäh, Jon Nuotclá, Markus Matzner, Sabina Altermatt, Markus Moor, Michel Mettler, Urs Allemann, Martin Bertschinger, Niels Zubler, Bruno Waldvogel-Frei, Erhard Stocker, Pedro Lenz, Jürg Kesselring, Urs Frauchinger, Martin Liechti, Emil Steinberger, Kurt Aebli, Silvio Huoder, Hansjörg Schertenleib, Bea Schilling, Werner Wüthrich, Otto Zumoberghaus u.v.a. – Gerade in dieser Gewichtung liegt der besondere Reiz der Sammlung: sie zeigt, wie farbig, hochwertig, kreativ und poetisch die junge Literatur in der Schweiz ist. – Genaue Auflistung (Kurzaufnahmen) aller Handschriften auf Anfrage. – Ein weiteres Konvolut mit Gedichtmanuskripten junger eidgenössischer Autoren ist in Vorbereitung.