Falke, Gustav, Schriftsteller (1853-1916).

88,00 

Eigenhändiger Brief mit Unterschrift Hamburg, 31. I. 1902, 8°. 2 Seiten auf Doppelblatt.

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Beschreibung

An einen namentlich nicht genannten Adressaten: “Hebbel Prolog hab ich für die vier Provinztheater Schleswig, Kiel, Flensburg u. ? gemacht. Bin begierig, was aus d. Philharmonischen wird. Würden Sie eventuell am Montag d. 17ten Februar […] C. F. Meyersche Gedichte lesen? […].. – Falke studierte Musik bei Emil Krause, wurde Klavierlehrer und erregte mit seinen Gedichten die Aufmerksamkeit Detlev von Liliencrons, der ihn förderte und unterstützte. Anfangs Lyrisches veröffentlichend, war er später mit naturalistischen Romanen wenig erfolgreich; 1903 zeichnete ihn die Stadt Hamburg durch die Zuweisung eines festen Jahresgehalts aus, so daß er seine Erwerbstätigkeit als Klavierlehrer aufgeben und sich ganz dem dichterischen Schaffen widmen konnte.