Geiser, Christoph, Schriftsteller (geb. 1949).

200,00 

3 masch. Briefe mit eigenhändiger Unterschrift Bern und Paris, 17. X. 1988, 20. V. 1992 und 11. XI. 2003, Fol. Zus. 3 Seiten. Gelocht.

Vorrätig

Beschreibung

I. „[…] In der Beilage schicke ich Ihnen kurze biographische und bibliographische Angaben sowie einen ausführlichen Zeitungsartikel über mich und mein Werk. Für weitere Informationen empfehle ich Ihnen die in dem Zeitungsaufsatz erwähnte Dissertation von Martin Schellenberg sowie den Lexikonartikel von Jürgen Egyptien im KLG […]“ – II. „[… Der Brief] blieb liegen, da ich unter unheimlichem Zeitdruck meinen neuen Roman, ‚Das Gefängnis der Wünsche‘, der diesen Herbst erscheinen soll, fertigstellen musste. Ich bin ohnehin verspätet – denn seit dem ‚Geheimen Fieber‘ ist kein Buch mehr erschienen. So gibt es für Sie auch nichts zu ergänzen, was meine Publikation betrifft […] wenn ich jetzt Ende Mai nach meinem einjährigen Aufenthalt in der Cité Internationale des Arts aus Paris in die Schweiz heimkehre, muss ich mich als aller erstes mit meiner Verlegerin für das Lektorat des Manuskriptes zusammensetzen. Sie sehen – ich bin im Stress […]“ – III.“[…] zur Zeit bin ich noch so mit Un-Spannendem befasst, und das muss in jedem Fall vorher vom Tisch. Ich sitze schon zu lange dran (am Tisch, mit dem ‚Desaster‘ darauf). Und noch eine Ambivalenz in diesem Zusammenhang: Wenn ich endlich was Spannendes schriebe, so würde sich natürlich auch Egon Ammann darüber freuen […]“ – LDG 392-95.