Beschreibung
Die fünfte Strophe von Höltys poetischem Nachruf auf seinen Lehrer in Celle „Auf den Tod des hochwürdigen und hochgelahrten Herrn J.C. Sunter“, entstanden wohl 1774: „5 || Ach, er war der Führer meiner Jugend, | Glänzte mir mit seinem Beyspiel vor, | Predigte mir hohe Christentugend, | Und mein Geist hub sich durch ihn empor. | Nimmer werd‘ ich dieses Manns vergeßen, | Immer Folger seiner Tugend seyn, | Immer, unter schauernden Cypreßen, | Seinem Grabe Thränen weyhn.“ – Druck: Werke und Briefe, kritische Studienausgabe, hrsg. von W. Hettche (1998), S. 198 und Kommentar S. 522, nach der Handschrift in der SUB Göttingen. – Am Unterrand älterer Sammlereintrag in Bleistift und Tinte „Ludwig Heinr. Christoph Hoelty. 1748-1776.“; auf der Rückseite ebenfalls ein älterer Eintrag in Tinte „Hölty’s Handschrift 1775 | (starb d. 1. Sept. 1776.)“ – Leicht fleckig; Fälzchenrest. – Autographen Höltys sind sehr selten.

![Buck, Pearl S[ydenstricker], Schriftstellerin und Nobelpreisträgerin (1892-1973). Buck, Pearl S[ydenstricker], Schriftstellerin und Nobelpreisträgerin (1892-1973).](https://ik.imagekit.io/xevba42ew/wp-content/uploads/woocommerce-placeholder.png?v=1573328068)






