Beschreibung
An den Herausgeber und Übersetzer Christian August Heinrich Clodius (1772-1836) in Leipzig: „[…] Eben ist ein Aufsatz für das vaterländische Museum fertig geworden, den ich Ihnen zur weiteren Besorgung überlasse. Sollte er Beyfall finden, so könnte ich vielleicht bald wieder etwas liefern, da ich unter meinen Papieren auf einige Materialien getroffen bin. Empfangen Sie nochmals meinen Dank für den Genuß, den Ihr Eros und Psyche mir gegeben hat. Haben Sie vielleicht [den Verleger] Göschen von der Idee des Taschenbuchs abbringen können? Oder ist Ihnen eine andere Form eingefallen? Meinen Sohn [Theodor] wird hoffentlich nunmehr die bewußten Musikalien Ihnen zurückgestellt haben. Sollte es nicht geschehen seyn, so bitte ich ihn daran zu erinnern. Leben Sie recht wohl. Ein mehreres nächstens da heute die Post bald abgeht. Die Meinigen empfehlen sich ihnen bestens […] Meinen Namen wünschte ich bei dem Aufsatz nicht genannt.“ – Die Zeitschrift „Vaterländisches Museum“ erschien 1810-11 bei Perthes in Hamburg, wurde aber nach nur 7 Heften im Januar 1811 eingestellt. Clodius‘ Gedicht „Eros und Psyche“ kursierte in 20 anonymen Abschriften und wurde erst 1838 im Druck veröffentlicht. Näheres zu Göschens erwähnten Taschenbuchplänen in Körners Brief an Theodor vom Herbst 1810, vgl. Körners Werke. Hrsg. von A. Steinberg. Berlin u. a. [1908]. Bd. II, S. 405, Nr. 20. – Gut erhalten. – Mit kleinem Stempel und Eintrag.








