Beschreibung
An den Schriftsteller Friedrich Bondy (1888-1980; Pseud.: N. O. Scarpi) in Zürich: „[…] verzeihen Sie 1) die Bleistiftschrift (meine Füllfeder streikt) 2) die späte Antwort auf Ihr freundliches Schreiben von Anfang März. Eine Überflut von privaten troubles ist Schuld an der Verzögerung. Mitte Mai kommt eine liebe Freundin nach Zürich, Fr. Elisabeth Frank, Witwe Dr. Bruno Franks. Ich gebe ihr […] 5-6 Manuskripte mit (alle unveröffentlicht bisher) […] Herrn Arent von der ‚N Z Z‘ kenne ich, und mein Eindruck von ihm deckt sich mit dem Ihren durchaus. Aber ich kenne auch Herrn Korrodi. Würde mich wundern, wenn nicht er der Grund des Krachs gewesen sein sollte, mit dem sie von der N Z Z geschieden sind. Ihre ‚Geschichten eines Flüchtlingskinds‘ sind wirtklich charmant […]“ Gemeint ist Scarpis „Dani, Geschichten von einem Flüchtlingskind“ (1943).







