Tieck, Ludwig, Schriftsteller (1773-1853).

Eigenhändiger Brief mit Unterschrift Berlin, 8. II. 1845, 4°. 1 Seite.

Nicht vorrätig

Beschreibung

Als Berater der Königlichen Schauspiele in Berlin an den Dirigenten und Komponisten Wilhelm Taubert, der die Bühnenmusik zu seinem „Blaubart“ geschrieben hatte, der am 1. Februar uraufgeführt worde war: „[…] Ich bin so frei, bei Ihnen anzufragen, da ich den Text des Blaubart bedeutend abgekürzt habe, ob es Ihnen nicht möglich ist, auch die Musik etwas zu beschränken: da das Stück beim Aufführen fast 4 Stunden gespielt hat, welches ich bei vielfachem Vorlesen immer in zwei Stunden geendigt habe, so daß es eigentlich kürzer ist, als viele Schauspiele. Könnte das Erste Lied im 4. Akt nicht wegbleiben, oder abgekürzt werden? […] Auch vielleicht manche melodramatische Stellen nur gesprochen werden? Ich überlasse Alles Ihrem Ermessen, da freilich das Stück auch länger spielt, weil Manche von den Herren zu langsam sprechen, und zu viele Pausen machen […]“ – Dünnes Papier.