Beschreibung
An einen Freund: „Da Du die Güte haben willst, mein verehrter Freund, eine Sendung an Herrn Hayward zu befördern, so empfängst Du hier beifolgend einen Brief und eine Anzahl Bücher für ihn, um deren Besorgung ich Dich bitte. Solltest Du finden, daß der Bücher zu viele sind, so lasse die biographischen Denkmale zurück, die ich dann gelegentlich wieder abholen lassen kann. Theile Deinem wackern Freunde, wenn Du ihm schreibst, doch womöglich die Überzeugung mit, daß bei meiner Sendung durchaus kein Anspruch und keine Erwartung statt findet, durch ihn davon öffentlich gesprochen zu sehen. Was in dieser Richtung sich von selbst ergiebt, ist erwünscht und fruchtbar; alles andere von problematischem Werth! Lebe wohl! Ich hoffe, daß unser Spaziergang Dir gut bekommen ist […]“ – Der Übersetzer und Kritiker Abraham Hayward (1801-1884) übersetzte 1833 Goethes „Faust“. Bei einer Reise zur zweiten Auflage dieser Übersetzung im Jahr 1834 lernte er Ludwig Tieck, Adelbert von Chamisso, Friedrich de la Motte Fouqué und Karl August Varnhagen von Ense kennen.








