Beschreibung
An Franz Kern: „[…] Anbei beehre ich mich, Ihnen für die ‚Verhandlung der Stett. Philol. Vers.‘ den Wortlaut dessen, was ich über unseren Grassmann gesagt habe, mitzutheilen, […] – Nach dem Bericht der orientalischen Section einzufügen: Im Anschluß hiervon hatte sich Professor Albr. Weber, Berlin zu Worte gemeldet. Meine Herrn! Ich meine, daß eine Stettiner Philologen-Versammlung nicht schließen kann, ohne daß eines Mannes gedacht werde, der, wenn er noch lebte, gute Zierde derselben gewiß haben würde, wer so lebend eine Zierde dieser Stadt gewesen ist. Wir Orientalisten insbesondere haben es auf das Schmerzlichste empfunden, daß uns Hermann Grassmann gefehlt hat, dessen liebenswüdige Großherzigkeit Allen, die ihn kannten, so theuer und werth war. Es sind in diesen Tagen gerade her, daß er der Wissenschaft entrisssen ward, der er das Letzte Drittel seines arbeitsvollen, nach so vielen Richtungen hin hochverdienten Lebens gewidmet hat […]“. Erwähnt „sein Wörterbuch zu den Hymnen des Rigveda und seine geistvolle, wenn auch oft etwas kühne Übersetzung desselben“ und schließt mit den Worten: „Ich bitte Sie, meine Herren, sich von den Plätzen zu erheben, in ehrender Huldigung für Hermann Grassmann.“








