Brahms, Johannes, Komponist (1833-1897).

5.800,00 

Eigenhändiger Brief mit Unterschrift „Dein J. Brahms“. Ohne Ort und Jahr [Wien, ca. 1890], 8°. 2 Seiten.

Vorrätig

Beschreibung

An einen Freund, möglicherweise Eduard Hanslick: „[…] Ihnen schicke ich die Sachen zu [Karl] Goldmark, und denke nur – u. – erschrick nur nicht ! u. – graust mirs doch – u. – 4 Seiten Text von mir liegen bei, so schön u. bedächtig geschrieben wie dies! Möchtest Du wohl die Freundlichkeit haben am Samstag eine kleine Notiz in der Presse stehen zu lassen welche sagt : daß ich nach Pesth abgereist bin, um || dort in einigen Concerten mitzuwirken. Ich wünsche das, damit man es nicht unhöflich u. unfreundlich schilt wenn ich weder Probe noch Auff[ührung] meines Concerts höre. Ja, das muß ich nun entbehren u. Du bist ja im Stande zu finden daß Deine Vorlesungen zu nicht so passender Zeit stattgefunden hätten! Herzlichen Gruß, ich denke noch vorzukommen […]“ – Die Stelle zu Beginn ist ein Zitat aus dem Text von Webers „Freischütz“, dort heißt sie: „Und – denke nur! – und – Erschrick mir nur nicht! – Und – graust mir doch! – und“.