Beschreibung
Beide Schreiben des Opern-Komponisten („Die Bettlerin vom Pont des arts“) sind an den Münchner Rechtsanwalt Hofrat Alexander Dillmann gerichtet, dem er zunächst für eine „wohlverdiente Auszeichnung“ gratuliert. Im zweiten Brief beschäftigt sich von Kaskel mit Besetzungsfragen, seine (namentlich nicht erwähnte) Oper „Der Gefangene der Zarin“ betreffend: „[…] Ich meine damit nicht, daß mir etwa Frau Mottl [Zdenka Mottl-Fassbender] als Zarin lieber wäre als die [Maude] Fay; aber das Publikum will die Abwechslung und viele gehen in die Oper, wenn die Fay, Andere wieder, wenn die Mottl singt. So ist’s auch mit Bender-Bauberger. Na, es ist nicht zu ändern, die Verhältnisse – bezw. Urlaubsverhältnisse sind eben zwingend […]“ Ein Schreiben (München, 29. V. 1912) der „K. Bayer. General-Intendanz der Hoftheater“, unterzeichnet von Intendant v. Speidel (1858-1912), welches sich auf den mäßigen Besuch der Oper Kaskels bezieht, ist beigefügt.








