Korngold, Julius, Musikschriftsteller (1860-1945).

250,00 

Eigenhändiger Brief mit Unterschrift Wien, 2. III. 1916, 8° (22 x 14,5 cm). 1 Seite. Doppelblatt. Briefkopf „Neue Freie Presse“.

Vorrätig

Beschreibung

Über die frühen Werke seines erst 18jährigen Sohnes Erich Wolfgang Korngold (1897-1957): „[…] Anbei erlaube ich mir die Clavierauszüge der beiden Opern meines Sohnes (in vorläufigen, nicht ganz corrig. Bürstenabzügen) zu übersenden. Sollten Sie […] die Güte haben wollen, auch die Orchesterpartituren (die eine für kleines Lustspielorchester mit einer Posaune, die zweite für großes modernes Orchester) einsehen zu wollen, so bitte ich um gütige telegraphische Verständigung. Erich würde seine Originalmanuskripte – allerdings für kurze Zeit, da er sie zur Correkturarbeit an Abschriften zu Drucken benötigt – mit Vergnügen zur Verfügung stellen […]“ – Die erwähnten Opern sind „Der Ring des Polykrates“ op. 7 (Heitere Oper in einem Akt, Text von Leo Feld und Julius Korngold nach dem Lustspiel von Heinrich Teweles) und „Violanta“, op. 8 (Oper in einem Akt, Libretto von Hans Müller); beide wurden am 28. März 1916 an der Hofoper in München uraufgeführt.