Beschreibung
An den Schriftsteller Max Kalbeck. – Beiliegend eine Visistenkarte seiner Tochter, der Schriftstellerin Hermine von Sonnenthal (1862-1922), mit 10 eigenh. Zeilen und U. und 2 Briefumschläge mit Adresse. – Adolf (seit 1881 von) Sonnenthal debütierte 1856 am Burgtheater und wurde nach drei Jahren auf Lebenszeit engagiert. Unter Heinrich Laube stieg Sonnenthal zu einem der bedeutendsten deutschsprachigen Schauspieler seiner Zeit auf. 1881 ernannte Kaiser Franz Joseph Sonnenthal zum Ritter des Ordens der Eisernen Krone, womit seine Erhebung in den erblichen österreichischen Adelsstand verbunden war. Er wurde 1884 zum Oberregisseur ernannt und fungierte seit dem Abgang des Direktors Adolf von Wilbrandt (Juni 1887) bis Ende 1888 als künstlerischer Leiter des Theaters.








