Beschreibung
Aus seiner Zeit als Mitarbeiter des Simplicissimus, an Max Mell (1882-1971), der ihm eine Erzählung mit der Bitte um Veröffentlichung übersandt hatte: „[…] Ihre Sendung traf mich zufällig gerade in München, da habe ich sie gleich selbst gelesen. Sie gefällt mir zwar und hat den feinen Ton, den ich bei Ihnen schon kannte; aber ich mag sie der Redaktion noch nicht empfehlen, da die Erzählung so lose u. lyrisch ist, daß ich es nicht wage. Wir sind jetzt, wo wir weniger Raum für Dichtung haben, sehr auf kräftig knappe Sachen erpicht und freuen uns, wenn wir so etwas von Ihnen einmal haben können. Gelt Sie nehmen mirs nicht übel? In wenigen Tagen reise ich wieder heim, ich war eine Weile in München und habe genug von der Stadt. Es grüßt Sie in Erinnerung an jenen Wiener Abend beim Heurigen vielmal […]“.








